Qualität der Nährstoffversorgung – nicht nur die Menge zählt
Die Ernährungswissenschaft unterscheidet zunehmend zwischen der Menge aufgenommener Nährstoffe und deren tatsächlicher biologischer Verfügbarkeit. Dieselbe Menge eines Minerals kann je nach Verbindungsform sehr unterschiedlich vom Organismus aufgenommen werden.
So weisen etwa chelierte Mineralformen oder bestimmte liposomale Verbindungen in Laborstudien eine höhere Absorptionsrate auf als einfache anorganische Salze. Ähnliches gilt für fettlösliche Vitamine, die in Gegenwart von Nahrungsfetten besser bioverfügbar sind.
Für den Alltag bedeutet das: Die Kombination von Lebensmitteln, deren Zubereitungsart und der Zeitpunkt der Einnahme können die Nährstoffaufnahme erheblich beeinflussen – unabhängig von der absoluten Menge.